Pädagog*innen

Das Projekt „saysomething“ ermöglicht durch (e-)partizipative Methoden Kindern und Jugendlichen mehr Teilhabe und Mitsprache im ländlichen Raum.
Ob kreatives 3D-Druck-Projekt oder dem Versuch Freifunk-WLAN für den eigenen Wohnort zu ermöglichen, können viele tolle Ideen umgesetzt werden. Im Fokus stehen dabei immer die Interessen der Kinder und Jugendlichen, die dabei unterstützt werden, eigene Ideen einzubringen und kooperativ umzusetzen, um die eigene Lebenswelt selbstwirksam und -stärkend zu gestalten.
Das Kinder und Jugendliche im Verlauf eines Projekts Verantwortung übernehmen, auch im digitalen Raum, Konflikte in Intergruppenprozessen aushalten und lösen, eigene Privilegien erkennen sowie Vorurteile abbauen und überdenken werden vom Team „saysomething“ als Querschnittsaufgaben begriffen.

Ein Fall-Beispiel

In einer Gesamtschule thematisiert der Schüler*innenrat immer wieder die “veralteten” Unterrichtsmethoden. Die Schule hat nur wenige finanzielle Mittel, um für moderne Ausstattung zu sorgen. Die Gruppe fragt das Projekt „saysomething“ nach Unterstützung an.
In einer Skype-Konferenz mit dem Schüler*innenrat erfährt das Projektteam näheres über die Gegebenheiten und die Wünsche der Schüler*innen. Als Unterstützungsauftrag wird die Durchführung eines Barcamps verabredet, zu dem der Schüler*innenrat in Abstimmung mit der Schulleitung einlädt und an dem Schüler*innen, Eltern und Lehrkörper teilhaben dürfen. Zentrale Frage ist: Wie können vorhandene digitale Geräte der Schüler*innen im Unterricht zum Einsatz kommen, so dass der Unterricht moderner und ansprechender ist, und die Rahmen- Inhalte trotzdem vermittelt werden?
Inhaltlicher medienpädagogischer Hintergrund ist die derzeitig stattfindende Fachdiskussion unter dem Stichwort “Bring your own device” (BYOD), welche zum Thema hat, das Lernen den persönlichen Bedürfnissen entsprechender zu gestalten und persönliche vorhandene digitale Geräte ressourcenorientierter einzusetzen, statt sie z.B. im Unterricht zu verbieten.
Es kristallisieren sich erste Diskussionspunkte heraus, die zunächst von den Anwesenden im „Fishbowl-Prinzip“ diskutiert werden. Wer mag, kann sich per Skype dazu schalten (es gibt in der Innenrunde einen Platz mit einem Monitor, an den sich per Skype eingemischt werden kann).
An einem weiteren Nachmittag kommen die Teilnehmenden in einem weiteren partizipativen Verfahren zu einer Entscheidung, welche Veränderungen bis wann angegangen werden können und wie die neue Lernstruktur nach innen und außen transparent gemacht werden kann. (Schul-Homepage, Kurzclip auf der Gemeinde- Homepage, Vernetzung auf anderen Plattformen)
Methodisch beruht der Austausch online und live auf der Konsens-Workshop- Methode aus dem ”Technology of Participation”- Verfahren (vgl: “Die Kunst der Beteiligung” Bertelsmann-Stiftung (Hrsg.)). Das Verfahren ist aus den USA adaptiert worden, um junge Menschen zum Engagement und zur Entscheidungsfindung zu befähigen. Es ist von der Gruppe leicht erlernbar und kann ihr in Zukunft als Handwerkszeug zur Verfügung stehen.

Kinder & Jugendliche

Du findest bei dir in der Schule, in der Gemeinde, im Dorf oder dem Jugendclub sollte sich etwas ändern? Deine Freund*innen und Du habt das Gefühl eure Ideen werden nicht ausreichend berücksichtigt oder gehört? Ihr habt überhaupt keinen Jugendclub in der näheren Umgebung und dies soll sich schnellstmöglich ändern?

Dann können wir euch eventuell helfen. Wir von „saysomething“ versuchen für euer Anliegen den oder die richtige Ansprechpartner*in zu finden und unterstützen euch dabei eure Interessen und Ideen umzusetzen.

Der Sportplatz im Dorf ist renovierungsbedürftig? Es gibt nirgends Internet bei euch? Ihr wolltet schon immer mal ein Medienprojekt bei euch in der Nähe organisieren? Ihr habt jedoch keine Ahnung wo ihr anfangen sollt, um das anzupacken?

Dann bewerbt euch bei uns mit eurem Anliegen. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, um eure Ideen möglich zu machen.

www.say-something.de

Mehr als Mitmachen – mobile und digitale Jugendbeteiligung in Brandenburg




Ein Projekt der Medienwerkstatt Potsdam im fjs e.V. - Gefördert durch Aktion Mensch

Ansprechpartner*innen:
Grit Sujata
Denise Beckmann
Schilfhof 28a, 14478 Potsdam

Kontakt:
Tel.: +49 331 810140
E-Mail: saysomething@medienwerkstatt-potsdam.de

Impressum

Angaben gem. § 5 TMG / § 55 RStV
Medienwerkstatt Potsdam im fjs e.V.
Schilfhof 28a, 14478 Potsdam
Telefon: +49 331 810140
Fax: +49 331 810216

Mail: info(at)medienwerkstatt-potsdam.de

Träger
Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V.
Marchlewskistraße 27, 10243 Berlin
Vorstandsvorsitzender: Wolf-Dieter Tuchel
Vereinsregisternummer: VR 11338NZ, Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Steuer-Nr.:27/665/52283
USt.-ID-Nr.: DE811939162